7 Gründe warum wir unsere Kinder nicht unterrichten (lassen)!

Keine Schule

Warum wir unsere Kinder nicht unterrichten? Hier sind unsere wichtigsten Gründe:

Als Elternteil, der seine Kinder nicht in die „normale“ Schule schickt (zwingt) frage ich mich manchmal, was im Schulsystem und in den Klassenzimmern eigentlich vor sich geht. Wenn ihc daran denke, was unsere Kinder lerenen dürfen, wenn sie ohne dem Schulzwang aufwachsen. Und wie schnell sie lernen! Aber manchmal gibt es trotz allem auch Zeiten der Entmutigung und des Zweifels und dann denke ich immer an das, was mir ein lieber Freund einmal gesagt hat: „Ein schlechter Tag in deiner Schule ist besser als jeder gute Tag in der traditionellen Schule.“

Schon mehrfach ist uns natürlich die Frage aufgetaucht: „Würde es nicht dem „normalen“ Schulsystem helfen, wenn meine Familie daran teilnimmt?“ Vielleicht, und ich bin sicher, dem Zirkus würde geholfen werden, wenn ich auf die Bühne gehe und meinen Kopf in den Mund eines Löwen stecken würden. soviel zu dem Thema. unsere tollen, unverbauten Kinder stelle ich nicht dem Schulsystem zur Verfügung.

Allerdings werden auch wir immer wieder gefragt: Wie denn das mit der Sozialisiation sei, wenn die Kinder nicht in der Schule mit 30 Gleichaltrigen eingesperrt wären. Aus meiner eigenen Erfahrung war es vielleicht 1.000 Mal, dass ich nach dem „S.“ -Wort gefragt wurde, als Familie, Freunde, Bekannte und Fremde erfuhren, dass ich unsere Kinder selbst unterrichten würde.

Ein Beispiel von neulich gefällig? Bitte sehr. Hier ist es. Es war nicht lange her, dass ich mit meinen Kindern in einem örtlichen Park war und eine Mutter auf dem Spielplatz traf. Meine Kinder unterhielten sich mit ihren Kindern und rannten herum, um eine gute Zeit zu verbringen. Als die Mutter herausfand, dass ich zu Hause unterrichte war eine der ersten Fragen, die sie hatte, „Wie ist mit der Sozialisation?“Aber egal wie oft ich diese Frage höre, ich begrüße sie immer und sehe darin eine Gelegenheit, die typischen Stereotypen aufzubrechen, die viele im Bereich des Homeschooling haben.

Ich setzte das Gespräch fort und fragte: „Wo sonst werden unsere Kinder den ganzen Tag mit Gleichaltrigen (die aber nicht notwendigerweise die gleiche Reife und das gleiche Können haben)in einem Raum untergebracht? Ich erklärte weiter, dass wir in der realen Welt mit Menschen jeden Alters interagieren. Wenn ich meine Kinder zuhause unterrichte, ist die Welt unser Klassenzimmer (wie ich auf den Aufklebern gelesen habe und von ganzem Herzen glaube), und meine Kinder interagieren ständig mit Menschen aller Altersgruppen. Für unsere Familie ist diese Art des Sozialisierens viel realistischer und auf die reale Welt anwendbar.

Ich behaupte natürlich nicht, dass Kinder in traditionellen Schulumgebungen nicht wissen, wie sie mit anderen Altersgruppen interagieren sollen. Nur diese Heimschule gibt meinen Kindern viel mehr Freiheit und Übung, um Gespräche mit allen Altersgruppen zu führen.

„Wenn es darum geht, einem Kind andere Fertigkeiten beizubringen, sei es schwimmen oder Fahrrad fahren, verstehen alle Eltern, dass ihre Mitmachbeteiligung entscheidend ist. Nur mit der Fähigkeit des „Sozialisierens“ können viele von uns plötzlich entscheiden, dass die Angelegenheit in eine Fabrik in China (oder in diesem Fall in eine Fabrik auf der Straße) ausgelagert werden sollte. Eltern sind die ersten Lehrer ihrer Kinder. Ich möchte, dass meine Kinder von ihren Eltern die sozialen Fähigkeiten lernen, die ihnen helfen, sich zu verantwortungsvollen Erwachsenen zu entwickeln, anstatt diese Fähigkeiten von Kindern in ihrer Altersgruppe während der Schulstunden zu erlernen.

Die Entscheidung, unsere Kinder zu Hause zu unterrichten, war für unsere Familie zu Beginn gar keine so leichte Entscheidung. Wir haben uns viele Gedanken gemacht und sind all die typischen Fragen durchgegangen, die so viele haben, die vor der Entscheidung stehen, ihre Kinder nach Hause bringen, um sie zu unterrichten und sie geistig, zu tollen Menschen zu machen.