Barfusslaufen – Back to nature

barfusslaufen

Seit Millionen von Jahren ist es so, dass Läufer ohne Schuhen gelaufen sind. Schuhe sind in der menschlichen Geschichte eine relativ neue Erfindung und sie haben eine Reihe von Nachteilen für die Füsse und den gesamten Bewegungsapparat. Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom gewann ein äthiopischer Läufer den Marathon – barfuß: Abebe Bikila, der erste schwarzafrikanische Olympiasieger siegte ohne Schuhe an den Füssen. Warum sollten wir also Schuhe tragen?

Das Gehen und auch das Laufen ohne Schuhen ist deutlich gesünder als wenn man die Füße in ein Gefängnis steckt. Kein einziges Tier auf der Welt trägt Schuhe und erst seit einigen tausend Jahren trägt der Mensch Schuhe. Es ist also anzunehmen, dass der menschliche Körper eigentlich dafür gebaut ist ohne Schuhwerk voran zu kommen.

OK, ich gebe zu, dass es in modernen Grossstädten in denen Schmutz, Glassplitter, Zigarettenstummel und was weiss ich sonst noch alles am ölig-schmierigen Beton herumliegen, die Verwendung von Schuhen mehr oder weniger sinnvoll ist. Niemand schneidet sich gerne die Sohlen auf und wer einen Tag lang in Berlin oder Rom ohne Schuhe unterwegs war, der weiss, wie die Füsse dann aussehen: schmutzig! Aber wenn man schon in der Großstadt unterwegs sein muss, dann gibt es ja so genannte Barfussschuhe oder auch Zehenschuhe, die einem natürlichen Bodenkontakt witestgehend – so gut es eben geht – nahe kommen. Wir haben in einem Artikel bereits einige der Barfussschuhe, die wir für diesen Zweck gerne verwenden, vorgestellt. Und über die wunderbaren Wildlingsschuhe, die vor allem für Kinder gemacht sind, haben wir auch bereits berichtet.

OK, soviel zum Gehen in den Städten. Aber wir von der Ökofamilie leben ja zum Glück nicht in einer Großstadt, sondern in einem Wohnmobil, mit dem wir bereits durch nalle möglichen Länder gereist sind. Und wenn wir schon die Freiheit haben unseren Aufenthaltsort selbst zu bestimmen, dann versuchen nwir möglichst viel in der Natur zu sein. In einer naturnahen Umgebung, wie wir sie am LAnd vorfinden ist aber das Tragen von Schuhen schlicht und einfach sinnlos.

Beim Barfusslaufen sind wir im direkten Kontakt mit dem Boden. Ein herrliches Gefühl! Jeder Fussmuskel wird von den verschiedenen Oberflächen über die wir uns bewegen, unterschiedlich und individuell angesprochen und trainiert. Und die trainierten Fussmuskel geben ihre Kraft nach oben weiter: in den Beckenboden und auch noch höher in die gesamte Wirbeläule. Der gesamte Körper wird durch das Barfusslaufen, das quasi ein Training ohne Training ist, gestärkt, unsere Abwehrkräfte und das Immunsystem laufen auf Hochtouren.

Barfusslaufen ist also – neben der veganen Ernährung – eine der wesentlichen Säulen der physischen und psychischen Gesundheit und wir sollten – wann immer wir es nur irgendwie können – barfuss gehen und auf das Schugwerk, das unsere Füsse auf eine extrem ungesunde Art einengt, verzichten.

Neben dem Gesundheitsargument hat das Berfusslaufen übrigens noch einen weiteren Vorteil: Die meisten Schuge werden aus Leder hergestellt. Wer ohn Schuhe unterwegs ist und barfuss läuft, ist also vegan unterwegs. Und selbst vegane Schuhe, die auf das Leder verzichten und z. B. aus Kork, gummi oder Leinen gemacht sind, benötigen Ressourcen. Unsere Füsse dagegen sind nicht nur 100% vegan, sondern auch 100% bio!