Digitaler Minimalismus unsere Realitaet als Digital Natives

Smartphone und Computer für Digital Natives

Als Digital Natives sind wir es gewohnt mit Smartphone und Labtop umzugehen. Da wir ja permanent auf Reisen sind und immer im Wohnwagen wohnen, wäre ein Leben ohne Internet und Digitalisierung auch gar nicht anders möglich, Trotzdem versuchen wir auch in diesem Bereich einen gewissen Minimalismus, den wir in dem Artikel gleich beschreiben werden, zu bewahren. Wir haben ja nur eine Erde…

Wie gehen wir als Digital Natives und Digitalnomaden mit dem Thema um? Eine intessante Frage. Beginnen wir am besten mit der Ausganssituation. Wir beide, Frank und ich (also Anna), sind bereits Kinder der Digitalen Revolution. In unseren Kinderzimmern standen schon Computer und ein Handy hatten wir zwar noch nicht im Kindergarten, aber fast. 😉 Na ja, bleiben wir bei der Wahrheit. Ich habe mein erstes Smartphne gekriegt da war ich 11, bei Frank war es in einem ähnliche3n Alter. Ich glaube er war 12. Wir waren damals natürlich nicht die einzigen, die in dem Alter mobil unterwegs waren, eigentlich gehörten Compüuter und Handy aber in unserer Schulzeit bereits zum Standard.

Inzwischen haben wir viel gelernt und sehen auch die Schattenseiten des digitalen Zeitalters. Die Übermacht der Digitalkonzerne und die Abhänbgigkeit von den diversen Herstellern. Dass wir uns trotzdem nicht für einen kompletten Ausstieg aus der Digitalisierung entschieden hatten, liegt mit Sicherheit daran, dass wir vor einigen Jahren (genauer: 2016) beschlossen von nun an zu Digitalnomaden zu werden und im Wohnwagen zu leben und zu arbeiten. Auf ein gewisses Mindestmass an Technik sind wir also angewiesen.

Andererseit – und hier liegt das Problem – sind wir auch sehr umweltbewusst, versuchen einen ökologischen Minimalismus zu leben und sind bei vielen Dingen sehr, sehr kritisch. wie passt das also alles zusammen? Wir haben im Umgang mit diesem Thema ein paar Eckpunkte bzw. Mindestanforderungen definiert, das ist inzwischen schon ein paar Jahre her und an diesen mindestanforderungen hat sich wenig geändert. Ich schreibe die hier mal auf:

1) Minimalismus – auch digital:
Wenn wir im Leben ganz allgemein Minimalismus praktizieren und so wenig als möglich kaufen/ konsumieren wollen, müssen wir das natürlich auch in dem Gebiet durchhalten. Es gibt daher nur einen Labtop in unserer Familie und – hm – drei Smartphones. Das mit den drei Smartphones ist ein wenig fruetrierend, denn eigentlich war ganz genau ein Familiensmartphone geplant. Das ging auch einige Zeit gut, aber Michael und Xena wurden natürlich immer älter und irgendwann tauchte das Thema Smartphone am Radar auf. Zuerst mal durften sie das Familienphone benutzen um (nicht zu häufig) zu spielen, dann aber gab es bald so ein Gedränge um das Ding, dass ein zweites Gerät her musste. OK, Xena bekam das Ding mit der auflage, dass sie es auch ihrem Bruder geben müsste, wenn er en haben wollte. Schöne Theorie… Bereits am nächsten Tag war klar, dass das so nicht funktionieren würde. Also musste über kurz oder lang ein drittes Smartphone her.

Labtop gibt es aber wirklich nur einen. Den benötigen wir zum Arbeiten. Im Grunde geht im Leben eines Digitalnomadens ja nichts ohne Web und da wir unsere Brötchen damit verdienen, muss das sein.

Internetanschluss haben wir mobil, das ist bei einem Leben im Wohnwagen ja klar. Allerdings versuchen wir in jedem Land in dem wir sind, immer einen günstigen Tarif zu kriegen und arbeiten dann häufig von Cafes aus. Das ist ja heute kein großes Problem mehr, es gibt ja fast überall ein kostenloses WLAN.

2) Die Geräte:
Gut, wir haben uns zum Minimalismus bekannt. Wie soll das jetzt aber funktionieren in einer Familie in der es einen Labtop und drei Smartphones gibt? Gute Frage. Zum Glück haben wir eine Antwort. 😉

Als wir das erste Mal mit dem Problem konfrontiert waren, dass wir – für unsere Verhältnisse – gigantische Zahl von Geräten (einen Labtop und drei Smartphones) haben würden, haben wir überlegt: Was können wir tun, dass wir einen möglichst kleinen ökologischen Fussabdruck hinterlassen? Wir haben uns also entschlossen nur gebrauchte Geräte zu kaufen, denn jedes gebrauchte Gerät ist ja schon mal besser als ein neu produziertes. Und dann haben wir natürlich darauf geachtet, dass wir relativ langlebige und reparierbare Produkte kaufen. Ach ja kaufen: Wir haben gar nicht alle drei Smartphones gekauft. 😉 Zwei der Dinger haben wir uns schenken lassen. Sowohl in meiner Familie als auch in der von Frank gab es eine Menge Leute, die ein zweit, dritt, oder gar viertsmartphone irgendwo rumliegen haben. Denen haben wir unser Problem geschildert und – schwupdiwupp – hatten wir bereits zwei Smartphones.

Klar ist, dass bei uns repariert wird, solange es geht. Das gilt nicht nur für die Elektronik sonder generell für alles. Wir sind ja Minimalisten. Sehr viele Anleitungen zum Reparieren beziehen wir übrigens von ifixit.com. Insoferne darf es dann niemanden wundern, wenn unsere Geräte quasi !antik“ sind. Aber egal. Unsere Technik funktioniert und ist relativ öko. und unterm Strich zählt ja nur das.