Kinderzahnpasta mit nur 2 Zutaten selber machen – natürlich, vegan, gesund

Zähneputzen

Achtung! dieser Beitrag wurde neu verfasst und (gemeinsam mit einer befreundeteten Zahnärztin) um einige Zutaten erweitert. Wir haben ihn trotzdem unter dem selben Link gelassen. VORSICHT: Unsere Anleitung für die Kinderzahnpaste ist nur ein privater Tipp. Wer sicher gehen will, ob die Zahnpaste tatsächlich gesund ist, sollte einfach seinen Zahnarzt fragen.

Wie Getreide oder Fruchtgetränke werden Zahnpasten, die für Kinder vermarktet werden, häufig in bunten, lustigen Verpackungen verkauft, die die schädlichen Inhaltsstoffe, die sie enthalten, maskieren. Ein kurzer Blick auf die Zutatenlisten der beliebten Kinderzahnpasten enthüllt gefährliche Substanzen wie Triclosan, das die Hormone verändern kann, oder Sodium Lauryl Sulfate, das im Verdacht steht Krebs zu verursachen. Viele Kinderzahnpasten enthalten auch Fluorid, Mikroperlen, künstliche Süßstoffe, Diethanolamin, Aspartam und vieles mehr. Wohl bekomms. 😉

Also, was ist die Lösung? Da es ohnehin bereits eine gewisse Herausforderung ist, ein Kind überhaupt zum Zähneputzen bringen, sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Ich glaube, dass die Wahl einer gesunden Zahnpasta, die unsere Kinde tatsächlich genießen und die ihnen „schmeckt“ ist hier bereits ein wichtiger Schritt. Deshalb haben wir diese kinderfreundliche Zahnpasta gemeinsam mit einer befreundeten Zahnärztin überlegt, die von allen Eltern schnell und einfach hergestellt werden kann und die für Kinder einen hervorragenden Geschmack bietet.

Das Beste an diesem Rezept ist die Einfachheit – es dauert nicht länger als 10-15 Minuten, und alle Zutaten sind in einem örtlichen Bioladen oder im Internet leicht zu finden. Ältere Kinder können diese hausgemachte Zahnpasta auch selbst mixen, sie werden sich sogar noch mehr in sie verlieben!

Bevor wir zum Rezept kommen, werfen wir einen Blick auf einige Zutaten und deren gesundheitlichen Nutzen:

  1. Kokosnussöl: Hilft, Mundgeruch zu töten, Karies zu verhindern, Zahnfleischentzündungen zu reduzieren und Zähne aufzuhellen.
  2. Backpulver – Antibakteriell und antimykotisch und tötet nachweislich Streptococcus mutans ab, was mit Karies zusammenhängt.
  3. Anis – Anis, auch Pimpinella anisum genannt, ist ein antimykotischer, antioxidativer und antiviraler Wirkstoff, der dazu beitragen kann, das orale Mikrobiom auf natürliche Weise auszugleichen. Es ist auch bekannt für das Polieren der Zähne. (3) Anis (Anis) ist im Gegensatz zu den meisten ätherischen Ölen, die in Zahnpasten enthalten sind, völlig akzeptabel, da er nicht sehr antibakteriell ist.
  4. Xylitol – Es wurde gezeigt, dass es den frühen Zahnverfall reduziert.


Vorbereitungszeit:
10 Minuten
Kochzeit: 5 Minuten
Gesamtzeit: 15 Minuten
Nutzungsdauer: 5-7 Tage für Familien mit 2 Kindern

Zutaten

  1. 4 Esslöffel Kalziumkarbonat
  2. 1/2 Teelöffel Backpulver
  3. 1 Teelöffel kaltgepresstes Bio-Kokosöl (geschmolzen)
  4. 2,5 Teelöffel destilliertes Wasser
  5. 1-2 Tropfen ätherisches Anisöl
  6. 1 Kapsel Probiotic Plus FOS (optional)
  7. Xylit (2 Esslöffel plus 1 zusätzlicher Teelöffel)


Anleitung

  1. Kalziumkarbonat, Xylit, Backpulver und das optionale Probiotikum werden in einer Schüssel mit einer Gabel vermmischt, bis sie gut miteinander verbunden sind.
  2. Etwas Wasser kommt dazu hinzu, um eine Paste zu bilden.
  3. Danach kommt langsam das Kokosöl hinzu, alles wird kräftig durchgemischt
  4. Jetzt das ätherische Anisöl hinzufügen und wieder mischen bis alles glatt ist. Fertig!

Die Paste sollte glatt und cremig sein und der Konsistenz einer kommerziellen Zahnpasta sehr ähneln. Wer möchte kann alle Zutaten auch in einer Küchenmaschine mischen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Wer lieger die Gabel nutzen möchte hat aber das selbe Ergebnis uns spart etwas Strohm. 😉

Tipps zur Lagerung und Verwendung

In einem Glasgefäß oder einem nachfüllbaren Schlauch aufbewahren. Man sollte nur das ansetzen, was man innerhalb von 5-7 Tagen verwenden kann, und den Rest im Kühlschrank lagern. Die verbrauchte Zahnpasta (d. H., Was nach dem Bürsten im Mund verbleibt) sollte im Abfall landen, um ein Verstopfen der Sinkrohre zu vermeiden,Das Kokosnussöl würde eventuell mit der Zeit einen Rückstand in den Rohren hinterlassen.