Nachhaltiger Strandurlaub: Reisen mit geringem ökologischem Fußabdruck

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Am Strand liegen, das Rauschen des Meeres zu hören, einen Cocktail schlürfen und zu 100% relaxen? Gibt es etwas Schöneres? Für viele Menschen sind die Wochen im sommer, die sie am Strand verbringen die Höhepunkte eines anstrengen Arbeitsjahres und dementsprechend freuen sie sich auf doe entspannte Zeit im Sommer. Die Klimadiskussion und die (leider) regelmäßige Erhöhung der weltweiten CO2-Emissionen bereiten aber vielen Menschen Sorgen. Die Ölofamilie hat sich daher Gedanken gemacht, ob man eigentlich einen Strandurlaub auch ökologisch unbedenlich gestalten kann. Wir sind der Meinung, dass man das kann und geben euch in diesem Blogartkel einige Tipps dazu.

OK, kommen wir also zur Aufgabenstellung: Wie kann der Strandurlaub mit einem geringen ökologischen Fußabdruck vereinbart werden? Denn du hast dich entschieden, ein nachhaltigeres Leben zu führen und auf deinen ökologischen Fußabdruck zu achten, daher willst du auch im sommerurlaub darauf achten möglichst wenig CO2 zu emittieren und wenig oder besser noch gar keinen Müll zu verursachen. Zugegeben die Aufgabe ist nicht leicht, aber du schaffst das und musst nicht auf den sommerlichen Strandurlaub verzichten. Vielleicht musst du etwas umdenkebn, aber das ist kein Hexenwerk. Beachte einfach folgende Punkte:

1) Nahe Reiseziele wählen:

Relativ nahe Reiseziele zu wählen ist schon mal einer der wichtigsten Punkte um CO2 zu sparen bzw. möglichst wenig davon zu emittieren. Jeder gehfahrene oder geflogene Kilometer erscheint in deiner privaten Ökobilanz als negativer Punkt und je mehr Kilometer du zurücklegst um an dein Urlaubsziel zu kommen, desto negativer fällt die Bilanz daher aus. Eigentlich logisch, oder?

Je nachdem, wo du wohnst, hast du vielleicht sogar ein paar schöne Strände direkt vor der Haustüre. Überleg dir doch mal (wenn du im norden Deutschlands wohnst) an die Nord- oder Ostsee zu fahren oder (falls du eher im süden lebst, an das Mittelmehr. Wenn du mit dem Zug fährst, sparst du natürlich am meisten CO2 ein, mit Bus oder Auto gehts auch ganz gut. Problematisch ist dagegen eine Anreise mit dem Flugzeug. Zum Thema Fliegen kommen wir aber später noch.

Ganz Verwegene, die relativ nahe am Meer leben, sollen übrigens auch schon mit dem Fahrrad an den Strand gefahren sein. Überleg dir doch mal: Mit dem Rad schaffst du vielleicht 50 Kilometer wenn du entspannt unterwegs sein willst. Wenn du z. B. 200 kilometer von der Nordsee entfernt wohnst, könntest du die anreise (also in dem Fall vier Tage) entspannt am Rad zurücklegen und bereits die Fahrt zu einem Teil des Urlaubs machen.

2) Den verursachten CO2-Verbrauch ausgleichen:

Wenn sich aber Fliegen schlicht und einfach nicht vermeiden lässt, oder du doch an ein etwas entfernteres Ziel gelangen möchtest, dann willst du vielleicht deine persönlichen CO2-Emiussionen ausgleichen. Viele Fluglinien bieten entsprechende Programme an. Die Airline rechnt aus, wie viel CO2 der betreffende Flug verursacht du zahlst einen geringen Aufpreis – je nach Emissionen mehr oder weniger – und die Airline spendet Geld an ein Klimaschutzprojekt.

Falls du jetzt denkst, dass diese Klimaschutzprojekte eher eine Farce sind, denn der Aupreis beträgt ja oft nur einen äeuro oder eine vergleichbare Summe, dann könntest du eventuell recht haben. ABER: Du kannst natürlich selbst aktiv werden, dir ausrechnen , wieviel CO2 du mit deinem Flug emittierst und dann in ein eigenes Klimaschutzprojekt investieren. Ein gutes Beispiel wöre I plant a Tree, ein Projekt das in Deutschland Flächen aufkauft und mit ökologisch wertvollen Mischwäldern bepflanzt.

3) Eine nachhaltige Unterkunft wählen:

Bist du dann mal am Ziel deiner Träume angekommen, dann kannst du vor Ort entscheiden wohin dein Geld fliest. Vielleicht hast du ja Lust auf eine spannende Campingreise? Die Umwelt wird beim Campen nicht sehr viel belastet, solange du darauf achtest, bei der Abreise alles sauber zu hinterlassen. Camping ist eine der nachhaltigsten Formen zu urlauben.

Falls du aber kein Fan vom Campen bist, wirst du wahrscheinlich in einem Hotel übernachten. Hier kannst du wählen, ob dein Hotel nachhaltig wirtschaftet oder nicht. Nachhaltige Hotels waschen Handtücher und Bettwäsche nicht unnötig, sdparen Wasser in Duschen und WCs, bieten keine einzeln verpackten Duschgels und Seifen an sondern haben nachfüllbare Spender und am Dach haben sie eine Solaranlage. Gibt es etwas zu essen, ist das Angebotene meist regional.

Du siehst also: Auch ein Hotel kann sehr nachhaltig sein! Allerdings gibt es in dieser Branche leider viele schwarze Schafe.Diese Hotels geben an nachhaltig zu sein, sind es aber gar nicht oder eventuell nur oberflächlich. am besten ist es daher, wenn du vor dem Buchen nachfragst, was das Hotel denn jetzt genau meint, wenn es sich als nachhaltig bezeichnet.

4) Vor Ort auf Sauberkeit achten

Dieser Abschnitt ist wohl der der am leichtesten zu realisieren ist: Wirf nichts weg und wenn doch dann bitte einfach in die dafür vorgesehenen Behälter, am besten natürlich in das lokale Recyclingsystem. Kurz gesagt: Mache es im Urlaub so, wie du es (hoffentlich) auch zu Hause machst. Wenn du vom Strand gest, pack nicht nur Badehose und Strandmatte ein, sondern auch Essensreste, leere Sonnenöltuben und anderes Verpackungsmaterial. Kurz gesagt: Verlasse den Strand so, wie er war. Zum Einkaufen kannst du sicherlich einen Jutebeutel mitnehmen, anstatt dir jedes Mal eine Plastiktüte geben zu lassen und deine Wasserflasche solltest du immer wieder auffüllen statt dir immer wieder neue Flaschen zu kaufen.Fazit: Du kannst sehr viel dazu beitragen deinen ökologischen Fussabdruck im Strandurlaub gering zu halten.

5) Einkaufen: Regionale brvorzugen!

Sicherlich wirst du in deinem Urlaub viele Sachen kaufen. Anders geht es nun mal nicht. Egal ob es das Essen im Restaurant ist oder ein Mitbringsel für deine Liebsten in der Heimat. Achte in jedem Fall, dass die gakauften Produkte aus der Region stammen und nach Möglichkeit bio sind. Erstens sicherst du lokal Arbeitsplätze und zweitens emittieren lokal verkaufte Produkte weniger CO2, denn sie müssen ja nicht transportiert werden. Plastik sollte von deinem Einkaufszettel komplett verschwinden, Obst kann bio von lokalen Händlern kommen.

Kurz zusammen gefasst: Es macht wenig Sinn auf den (verdienten!) Sommerurlaub zu verzichten nur um ein ökologisch reines Gewissen zu haben. Ganz im Gegenteil: Auch die Leute in den Urlaubsgebieten wollen von etwas leben und mit deiner Reise bietest du ihnen die Möglichkeit ihren Beruf auszuüben. Und du hast es in der Hand deinen Urlaub mehr oder weniger ökologisch verträglich zu gestalten. Beachte einfach unsere Ratschläge ud einem Urlaub mit geringem ökologischen Fussabdruck steht nichts im Wege!