Sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern – Slow Family – Rezension

Slow Family – Einige von euch kennen das Buch sicher schon. Julia Dibbern und Nicola Schmidt geben ihre jahrelange Erfahrung in diesem Buch zum Besten. Für wen dieses Buch geeignet ist und warum es absolut lesenswert ist, haben wir hier für euch einmal zusammengefasst. Wir haben das Buch nicht zur Verfügung gestellt bekommen, nein wir haben es selbst käuflich erworben! Wir rezensieren es, weil es uns Spaß macht und dieses Buch ein toller Einstieg in ein achtsameres Leben mit Kindern sein kann.

slow family – achtsam, langsam, naturnah und echt

So steht es auf dem Einband und genau das steckt auch drin. Wir leben in einer Zeit, in der wir uns kaum mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge nehmen. Absichtlich machen wir das nicht. Es passiert einfach, und ehe wir uns versehen, hat das Kind Geburtstag und wieder ist ein Jahr rum. Das Buch lag nun wochenlang bei uns im Wohnmobil und ich hatte es schon fast wieder vergessen – was für ein Fehler! Denn genau das ist es, was wir leben – oder zumindest versuchen.

slow family sieben zutaten für ein einfaches leben mit kindern

Julia und Nicola lassen uns in diesem Buch an ihrem enormen Erfahrungsschatz teilhaben und geben echte Tipps zur Stressreduzierung im Alltag. Das ist es, wovon wir alle zu viel haben – Stress. Gerade mit Kindern, vor allem, wenn man mehrere hat, können bestimmte Situationen im Alltag schnell zur Zerreißprobe werden. Zwar kehren viele der Szenen immer wieder zu uns zurück, doch manchmal wollen wir einfach nicht daraus lernen, weil wir einfach zu gestresst sind. Genau da setzt das Buch an und gibt hilfreiche Tipps zu konkreten Situationen.

Die beiden wissen, wovon sie sprechen, haben sie doch das Artgerecht-Projekt ins Leben gerufen. Und doch hat man nicht das Gefühl, dass die beiden mit erhobenem Zeigefinger auf einen herabschauen. Sie beschreiben sehr authentisch ihren eigenen Weg und wie sie es geschafft haben, den Familienalltag achtsamer zu gestalten. Mit allen Höhen und Tiefen – wie im echten Leben.

Der Fokus liegt ziemlich genau da, wo der moderne Mensch so seine Probleme hat. Das Erkennen unserer Bedürfnisse, die der Familie und vor allem die unserer Kinder – die im Alltag zwischen Job, Haushalt und allem anderen manchmal untergehen. Das produziert Stress pur, doch wenn wir einmal unsere Muster erkannt haben, ist es leichter an sich selbst zu arbeiten und zukünftig den Stress zu vermeiden. Die beiden geben viele praxisorientierte Anregungen, die man relativ einfach in den Familienalltag mit einbringen kann. Ein Buch, das man immer wieder aufschlagen und nachlesen kann, sollte es einmal nicht so rund laufen.

Schön ist auch, dass die Wichtigkeit unserer Umwelt nicht zu kurz kommt. Kinder brauchen die Natur, all den Dreck und was sonst noch so dazugehört. Wenn wir einfach einmal zulassen, dass unsere Kinder im Dreck wühlen, die Erde spüren, eins sind mit ihrer Umgebung, fällt plötzlich der ganze Druck ab. Wir brauchen keine sauberen, supererzogenen Kinder um als echte Eltern zu gelten. Ganz im Gegenteil. Wir wollen hier gar nicht zu viel verraten, am besten lest ihr selbst.

Für wen ist dieses Buch geeignet?

Für alle, die Fans authentischer Geschichten sind und ein wenig mehr Gelassenheit gut gebrauchen können. Auch wer bereits mit dem Thema vertraut ist, findet hier ein paar Ideen, die unseren Alltag ungemein erleichtern können. Und alle, die händeringend nach geeigneten Mitteln suchen, um mehr Achtsamkeit in den Alltag einziehen zu lassen, sind hier super aufgehoben. Ein sehr schönes Buch, dessen Inhalt wir uns alle zu Herzen nehmen sollten – ganz im Sinne von Julia und Nicola – Happy Families. Happy Planet.

Hier geht’s zum Buch – Slow Family: Sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern*

Alles Liebe – Eure Ökofamilie

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